Ev.-Luth. Kirchgemeinde Mulda-Helbigsdorf
im Schwesterkirchverhältnis mit Großhartmannsdorf, Langenau und Zethau
| Pfarrer Daniel Wüst Mittelstraße 1 09619 Mulda |
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Kirche Mulda
Die barocke Muldaer Kirche, am Hang errichtet, überragt mit ihrer goldenen Kuppel und dem Kreuz die im Tal angesiedelten Gebäude. Gut erkennbar ist die neue Schindeleindeckung des Turms, das neu gestaltete Zifferblatt der Turmuhr, das hell gestrichene Mauerwerk. Auch das Umfeld wirkt gepflegt.
Nicht erkennbar ist das Alter des Gemäuers, es kann in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert werden. Aufschluss darüber ergibt eine Bistumsmatrikel zu Meißen, die im Jahre 1346 Mulda als Kirchort bezeichnet.
Kirche Helbigsdorf
Die Kirche Helbigsdorf gehörte einst als Filialkirche zur Kirche Großhartmannsdorf. Im Jahre 1666 erhob der ehemalige Oberberghauptmann Caspar von Schönberg die Kirche zur selbstständigen Parochie und zahlte 800 Gulden zur „Auspfarrung“. Zu dieser Parochie zählten auch Obermüdisdorf und Randeck. Das Gotteshaus ist eine langgestreckte spätgotische Saalkirche aus dem 14.-15. Jahr- hundert. Am verputzten Bruchsteinbau finden sich eindreiseitiger Chorschluss, ein Rundbogenportal und Korbbogenfenster. Die Kirchenbücher des Ortes sind seit den Jahren 1546 und 1547 vorhanden.


